HIS Solar Blog

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EVTAP® | leitfaden | Checkliste | ladestation Elektrofahrzeug

11kW vs. 22kW WallboxDie Entscheidungshilfe

Welche Wallbox brauche ich für welches Vorhaben? Wann genügen mir die 11kW, und wann macht es mehr Sinn, sich für das leistungsstärke Modell zu entscheiden? Wir geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, der Ihnen die Entscheidung erleichtert.

Elektrofahrzeuge können auf unterschiedliche Wege aufgeladen werden. Privates Alltagsladen im eigenen Haus oder beim Arbeitgeber, oder auch das öffentliche Schnellladen sind keine Seltenheit mehr. Dafür benötigt wird lediglich ein Ladesystem, welches beispielsweise aus den Komponenten Wallbox, Ladekabel und Unterverteiler besteht.

Im privaten Umfeld bietet eine eigene Ladestation mit Wallbox die Möglichkeit, das Elektrofahrzeug zu Hause oder während der Arbeitszeit in ausreichender Geschwindigkeit zu laden. Außerdem lassen sich somit Kosten sparen im Vergleich zu der Nutzung öffentlicher Ladesäulen.

Warum 11kw?

Die Wallbox mit 11kW lässt sich mit Hilfe einer App bequem und einfach mit WLAN und Bluetooth steuern. Damit ist es problemlos möglich, den aktuellen Ladevorgang und –status aus auch aus der Entfernung im Netzwerk zu überprüfen. Durch variable Ladeparameter kann eine batterieschonende Ladung gewährleistet werden, was gleichzeitig zu einer langen Lebens- und Gebrauchsdauer der Batterie führt. Zudem gewährleistet der hohe IP-Schutz (IP66) und die integrierte Fehlerstromüberwachung (Typ A + 6mA DC) einen hohen Grad an Sicherheit. Vor allem beim Einsatz im Freien ist somit eine Nutzung der Komponenten Wallbox und Ladekabel problemlos möglich. Sie ist bei einer Umgebungstemperatur von -40 Grad bis +75 Grad, einer Höhenlage <2000 m über dem Meeresspiegel und einer Luftfeuchtigkeit von bis 95% nutzbar. Dies schließt alle gewöhnlichen Installationsorte ein. Außerdem ist die Installation einer 11kW Wallbox nicht genehmigungspflichtig durch den Netzbetreiber, es ist lediglich eine Anmeldung erforderlich.

Bundesweite Förderung durch das KfW Programm 440

Nachdem bereits 620.000 Förderantrage für private Wallboxen eingegangen sind, durften seit Anfang Juli 2021 keine neuen Anträge mehr eingereicht werden. Dies wurde jedoch nun nach zwei Wochen wieder aufgehoben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur stellt weitere 300 Millionen Euro zur Förderung neuer Ladestationen für Elektroautos in Wohngebäuden zur Verfügung. Dies stellt einen wichtigen und richtigen Schritt für die Mobilitätswende dar.

Auch unsere EVtap® Wallbox mit 11kW wird durch das Förderprogramm der KfW mit bis zu 900€ staatlich bezuschusst.

MEHR LEISTUNG? 22Kw Wallbox!

Unsere EVtap® 22kW Wallbox verfügt über einen modernen Zugangsschutz per RFID-Chipkarte für unkompliziertes und einfaches Laden an Stellplätzen aller Art. Sie ist leistungsstärker mit einem Ladestrom von bis zu 32 A und einer Nennspannung von 230V / 400V. Außerdem besitzt sie für einen optimalen Schutz der Batterie ebenfalls eine integrierte Temperaturüberwachung, eine DC-Fehlerstromerkennung und einen Spannungsschwankungs-, Blitz-, Überlastungs- und Kurzschlussschutz.

FAZIT: KURZ UND KNAPP

Für den privaten Gebrauch ist die 11kW-Variante optimal: über Nacht bietet sich genug Zeit an, sie ist mit fast allen Fahrzeugen kompatibel und ohne bürokratische Hürden installierbar, da sie nicht vom Netzbetreiber genehmigt werden muss.

Für noch kürzere Ladezeiten, für Firmenparkplätze und halböffentliche Plätze bietet sich die 22kW EVtap® Wallbox mit RFID-Zugangsschutz an. Sie bietet zwar schnelleres Laden, muss jedoch zuvor mit dem Netzbetreiber genehmigt werden.

Beide Versionen ermöglichen dreiphasiges AC-Laden, zeigen mit Hilfe einer LED-Statusanzeige und einem LCD-Bildschirm übersichtlich den aktuellen Ladestatus an und besitzen einen Ladestecker Anschluss Typ 2 (gemäß IEC 62196-2). Dieser Steckertyp besitzt sowohl die Kontroll-/Datenleitung CP (Control Pilot) als auch den Ladekabel-Erkennungs-Kontakt PP (Proximity Pilot / Plug Present). Durch den Kontakt wird die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Wallbox sichergestellt und die maximale Ladeleistung wird automatisch ausgewertet. Somit können Komponenten mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit sicher genutzt und kombiniert werden, ohne mögliche Defekte und Ausfälle.